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Wie trainiert man die Rückenmuskulatur eines Pferdes?

6. März 2026

Der Rücken bildet die Verbindung zwischen Vor- und Hinterhand und trägt das Gewicht des Reiters. Ist der Rücken stark und geschmeidig, bewegt sich das Pferd leichter, mit mehr Balance und weniger Spannung.

Ein gesunder Rücken ist leicht aufgewölbt und elastisch — nicht hohl oder steif.

Warum Rückentraining wichtig ist

Die Rückenmuskulatur arbeitet eng mit der Bauch- und Gesäßmuskulatur zusammen. Nur wenn dieses Zusammenspiel funktioniert, kann ein Pferd den Rücken anheben und das Reitergewicht korrekt tragen.

Ist der Rücken zu schwach, sieht man häufig:

  • Eine hohle Oberlinie
  • Weniger Geschmeidigkeit, besonders im Galopp
  • Empfindlichkeit beim Berühren oder Satteln

Die Grundlage: Bewegung von hinten nach vorne

Die Rückenmuskulatur trainiert man nicht durch erzwungene Haltung, sondern durch korrekte Bewegung.

Wichtig ist, dass das Pferd:

  • Aktiv untertritt
  • Den Rücken loslässt
  • In einer entspannten Oberlinie läuft

Das erreicht man durch:

  • Ruhiges Schritt- und Trabtraining, zum Beispiel in einer Q-Line Führanlage
  • Longieren oder Bodenarbeit mit leichter, ehrlicher Anlehnung
  • Viele Übergänge und Tempowechsel

Kurze, aktive Trainingseinheiten wirken besser als langes Arbeiten ohne Impulsion.

Übungen zur Stärkung des Rückens

Sowohl vom Boden aus als auch unter dem Sattel kann gezielt trainiert werden.

Vom Boden aus:
  • Cavaletti-Arbeit zur gleichzeitigen Aktivierung von Rücken und Bauch
  • Bergaufarbeit für Kraft und Koordination
  • Bauchheber-Übungen, damit sich der Rücken aufwölbt
Unter dem Sattel:
  • Übergänge für mehr Tragkraft
  • Seitengänge für mehr Geschmeidigkeit
  • Kurze Phasen im versammelten Galopp

Arbeiten Sie in kurzen Einheiten und geben Sie dem Pferd zwischendurch Entspannung.

Stärkung ohne zusätzliche Belastung durch den Reiter

Bei jungen Pferden oder in der Rehabilitation ist Training ohne zusätzliche Belastung des Rückens wichtig. Ein AquaTrainer fördert durch den Wasserwiderstand die Aktivierung der Rumpfmuskulatur.

Ein Vitafloor aktiviert die tief liegenden stabilisierenden Muskeln. So kann das Pferd Kraft entwickeln, ohne die Wirbelsäule zu überlasten.

Regeneration hält den Rücken geschmeidig

Nach dem Training ist Entspannung essenziell. Wärme hilft dabei, Spannungen zu lösen und die Regeneration zu unterstützen.

Eine Einheit unter dem MaXuSS Thera Solarium fördert die Durchblutung und hilft, den Rücken geschmeidig zu halten. Dadurch wird das Risiko von Steifheit und Übersäuerung reduziert.

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