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Warum und wie trainiert man die Bauchmuskulatur eines Pferdes?

28. Februar 2026

Die Bauchmuskulatur spielt eine größere Rolle, als oft angenommen wird. Sie arbeitet eng mit der Rücken- und Gesäßmuskulatur zusammen. Sobald ein Pferd seine Bauchmuskeln anspannt, kippt das Becken leicht und der Rücken hebt sich an. Genau das ist notwendig für eine korrekte Haltung und Versammlung.

Sind die Bauchmuskeln nicht ausreichend entwickelt, sieht man häufig das Gegenteil: einen durchhängenden Rücken, weniger Tragkraft und eine schnellere Ermüdung.

Die Grundlage: aktive Bewegung von hinten nach vorne

Die Bauchmuskulatur trainiert man nicht, indem man vorne etwas „festhält“, sondern durch Aktivität aus der Hinterhand.

Zum Beispiel durch:

  • Regelmäßiges Schritt- und Trabtraining, beispielsweise in einer Q-Line Führanlage
  • Arbeit mit fließenden Übergängen
  • Reiten in einer Haltung, bei der der Rücken frei mitschwingen kann

Sobald ein Pferd gut untertritt und den Rücken korrekt benutzt, wird die Bauchmuskulatur automatisch aktiviert.

Übungen, die wirklich einen Unterschied machen

Sowohl vom Boden aus als auch unter dem Sattel kann gezielt an mehr Rumpfkraft gearbeitet werden.

Vom Boden aus:
  • Cavaletti oder Bodenstangen zur Förderung des Anhebens des Rumpfes
  • Bergaufarbeit zur zusätzlichen Aktivierung der Bauch- und Gesäßmuskulatur
  • Leichte Bauchheber-Übungen, damit sich der Rücken aufwölbt
Unter dem Sattel:
  • Übergänge zwischen Schritt, Trab und Galopp
  • Seitengänge wie Schulterherein und Travers
  • Kurze Phasen der Versammlung

Die Trainingseinheiten sollten kurz und korrekt gehalten werden. Qualität ist hier deutlich wichtiger als Dauer.

Kräftigung ohne zusätzliche Belastung

Bei jungen oder empfindlichen Pferden möchte man die Bauchmuskulatur aufbauen, ohne den Rücken zu stark zu belasten. Ein AquaTrainer hilft dabei, weil der Wasserwiderstand das Pferd dazu zwingt, seinen Rumpf zu stabilisieren.

Ein Vitafloor stimuliert die tieferliegenden Muskelschichten in Bauch und Rücken ohne aktive Belastung. So kann Kraft aufgebaut werden, ohne unnötigen Druck auf Gelenke oder Wirbelsäule.

Regeneration macht den Unterschied

Muskeln entwickeln sich in der Ruhephase. Nach dem Training hilft Wärme dabei, Spannungen abzubauen und die Regeneration zu beschleunigen. Eine Einheit unter dem MaXuSS Thera Solarium unterstützt die Durchblutung und hilft dabei, die Bauch- und Rückenmuskulatur geschmeidig zu halten.

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